Ausstellung – Der Warschauer Aufstand 1944

bis Freitag, 4. September 2026, 18:00
Rote Rathaus, Rathausstraße 15, 10178 Berlin

Worum geht es?

Die Ausstellung zeigt das dramatische Schicksal Warschaus – einer Stadt, die von Brutalität der deutschen Vernichtungsmaschinerie wie kaum eine andere während des Zweiten Weltkriegs betroffen war. Sie beginnt mit einer Präsentation der Stadt Warschau in der Vorkriegszeit; die folgenden Abschnitte zeigen das deutsch besetzte Warschau – die deutsche Politik gegenüber der polnischen Bevölkerung, auch gegenüber den jüdischen Mitbürgern und Mitbürgerinnen, die Entscheidungen im NS-Staat, den Straßenterror, die Entstehung des Ghettos, die Lebensbedingungen und die kulturellen Aktivitäten, die sich unter extremen Bedingungen entwickelten.

Warschau wird auch als Hauptstadt des polnischen Untergrundstaates dargestellt, mit seinen Untergrundstrukturen von Verwaltung, Medien, Bildungswesen sowie dem polnischen Rat zur Unterstützung der Juden „Żegota“, der die einzige staatliche Organisation dieser Art in Europa während des Zweiten Weltkriegs war. Es werden auch das Militär und die von der Heimatarmee durchgeführten Aktionen gezeigt. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht der Warschauer Aufstand in seiner ganzen Komplexität. Am Ende dieses Abschnitts wird der Film „Stadt in Ruinen“ präsentiert, der das ausgelöschte und zerstörte Warschau zeigt. Der letzte Teil der Ausstellung zeigt die wiedergeborene Stadt, ein Phänomen des Wiederaufbaus in der Nachkriegszeit, die sich aus den Trümmern erhebt und heute eine moderne und dynamische Metropole ist.

Die Vernissage der Ausstellung findet am Montag, dem 27. Juli 2026, um 11 Uhr statt. Mehr erfahren: hier.

Teilnahmebedingungen

Sie können die Ausstellung vom 20. Juli bis 4. September 2026 montags bis freitags zu den regulären Öffnungszeiten (in der Regel 9:00 bis 18:00 Uhr) bei freiem Eintritt im Roten Rathaus besuchen.

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  • Schirmherrschaft des Museums des Warschauer Aufstands:
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