Worum geht es?
Zwei Regionen und ihre Menschen – Berlin-Brandenburg in Deutschland sowie die polnische Region Lublin / Podlasie treten gegenüber – zum 35. Jahrestag des Deutsch-Polnischen Vertrags über die Gute Nachbarschaft. Sie wollen sich zu begegnen, um voneinander zu erfahren und zu lernen, um dann auch miteinander schöpferisch zu wirken und das Geschaffene einer breiteren Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen und weitere Publikumskreise an ihm partizipieren zu lassen.
Im Fokus stehen nicht erzählte Geschichten im Kontext des Zweiten Weltkrieges.
Warum wurden sie bis heute nicht erzählt? Diese gehören auch in die Gegenwart und Zukunft der beiden Länder im breiten europäischen Kontext. Das Projekt soll einen Beitrag leisten, das Schweigen der Generationen im europäischen Kontext zu brechen.
In der polnischen Region gastieren im Juli 2026 Interessierte aus Berlin/Brandenburg/Deutschland.
Nun werden Interessierte aus Polen nach Berlin eingeladen: 16.-17.-18. Oktober 2026, um die Geschichte dieser Stadt und ihrer Bewohner gemeinsam zu erkunden.
Beide sind auf den Spuren der Geschichte der Orte von 1944/45. Was hat sich dort damals abgespielt? Was macht die Gegenwart an diesen Orten aus? Es gibt viele Themen und Perspektiven, die für die Zivilgesellschaft unbekannt geblieben sind, bzw. von der Narrativen in beiden Ländern verschwiegen sind.
Es werden Geschichten erzählt, reflektiert und verarbeitet. Es finden wahre Begegnungen der Menschen aus Deutschland und Polen statt. Es wird voneinander gelernt und von Profis und Nicht-Profis kreativ umgesetzt. Eine Dokumentation wird der breiten Öffentlichkeit in den sozialen Medien zur Verfügung gestellt.
Mit diesem Projekt wollen wir einen Austausch mit Bildungsansatz zwischen Menschen aus Polen und Berlin anregen. Das Projekt soll ein Ausgangspunkt für kreative Zusammenarbeit und die Inspiration von Geschichten sein, die im Mainstream-Diskurs oft nicht präsent sind. Wir planen eine Tour durch ausgewählte Orte der Stadt, offene Treffen mit Historikern*innen und Künstlern*innen aus Polen und Deutschland, Präsentationen und kreative Workshops mit Texten, Audio-, Film-, Fotoaufnahmen. Durch die Sprache der Kunst wollen wir Teilnehmende animieren, neue Wege zur Vermittlung von Geschichte zu entdecken und so Menschen und entlegene Regionen zusammenzubringen.
Die Veranstaltungen sind offen für alle. Herzliche Einladung zur Teilnahme! Wir freuen uns auf Euch!
Sprache: Polnisch und Deutsch
Mehr Informationen: hier
Programm



PROGRAMM der Workshops am Sonntag, Informationen über ihre Leitenden
Teilnahmebedingungen
Eintritt frei.
Anreise & Übernachtung – eigenständig
ANMELDUNGEN zu VERANSTALTUNGEN: k.habas@sprachcafe-polnisch.org
>>> ANMELDUNGEN zu WORKSHOPS – online Formular
>>> Achtung! Für Anreisende: RISIKOÜBERNAHMEERKLÄRUNG Formular online ist pflichtig – bitte vor Projektstart unterschrieben abgeben /eingescannt an die Adresse k.habas@sprachcafe-polnisch.org zuschicken.




