Worum geht es?
Vier deutsch-polnische Lesungen bringen Berliner und Warschauer Autor:innen, miteinander ins Gespräch.
Die Schriftsteller:innen aus Warschau kommen nach Berlin und die Berliner nach Warschau. Bei den Lesungen geht es vor allem um Literatur, die aktuellen Beziehungen zwischen den beiden Hauptstädten und die politische und soziale Lage. Das Projekt soll die Emotionen und Probleme widerspiegeln, die sich in der zeitgenössischen Literatur in Deutschland sowie in Polen finden. Es soll ein Ort des Dialogs über die aktuellen Beziehungen sein.
Programm
Am 24.11.2026 kommt Thomas Melle nach Warschau. Er ist ein deutscher Schriftsteller, Dramatiker und Übersetzer. Er studierte Vergleichende Literaturwissenschaft und Philosophie in Tübingen, Austin (Texas) und Berlin und lebt seit 1997 in Berlin. Bekannt wurde er durch Romane wie Sickster (2011), 3000 Euro (2014) und insbesondere Die Welt im Rücken (2016), in dem er seine Erfahrungen mit einer bipolaren Störung literarisch verarbeitet. Mehrere seiner Werke wurden für den Deutschen Buchpreis nominiert oder ausgezeichnet. Neben seiner Tätigkeit als Autor schreibt Melle Theaterstücke und übersetzt englischsprachige Literatur ins Deutsche.
Moderation: Natalia Prüfer, Autorin des Blogs „Buch, czyli książka“.
Veranstaltungssprache: Deutsch, mit polnischer Übersetzung.
Weitere Termine
Izabela Tadra / 4.09.2026 / Club der polnischen Versager
Uljana Wolf / 13.10.2026 / Goethe-Institut Warschau
Paweł Sołtys / 5.11.2026 / Club der polnischen Versager
Mehr Informationen: https://sprachcafe-polnisch.org/
Teilnahmebedingungen
Eintritt frei.






