Berlin, 10. August 2026 – Am 12. August 2026 begehen Berlin und Warschau das 35-jährige Jubiläum ihrer Städtepartnerschaft. Seit 1991 verbindet die beiden Hauptstädte eine enge Zusammenarbeit in den Bereichen Stadtentwicklung, Mobilität, Umwelt, Wissenschaft, Kultur und Bildung. Zahlreiche Netzwerke, Schulpartnerschaften sowie die vielen Berliner:innen mit polnischen Wurzeln bereichern den lebendigen Austausch zwischen den Metropolen.
Aus diesem Anlass lädt das Deutsche Polen-Institut herzlich zur Eröffnung der Berliner Veranstaltungsreihe des Jubiläumsprojekts „Zwischen Berlin und Warschau – 35 Jahre Nachbarschaft“ ein.
Den Auftakt bildet ein deutsch-polnisches Konzert am 12. August 2026 im Kolonnadenhof der Alten Nationalgalerie. Unter dem Leitmotiv „Näher als du denkst. Bliżej, niż myślisz.“ wird die Städtepartnerschaft auf besondere Weise erlebbar: Nach dem Vorbild der beliebten „Chopin Open-Air-Konzerte“ in Warschau wird es erstmals auch in Berlin Chopin-Recitals unter offenem Himmel geben. Im einzigartigen Ambiente der Museumsinsel und mit Cédric Pescia am Klavier erklingen Werke von Fryderyk Chopin sowie Johann Sebastian Bach, die die musikalischen Verbindungen zwischen Deutschland und Polen aufzeigen.
Als weiteres Symbol der Städtepartnerschaft bietet das Deutsche Polen-Institut gemeinsam mit der Stiftung Preußischer Kulturbesitz Sonderführungen durch die Ausstellung „Die Erfindung der Mythen“ in der Alten Nationalgalerie an. Das Nationalmuseum in Warschau präsentiert eine Auswahl herausragender Werke, darunter Werke von Jacek Malczewski, Zofia Stryjeńska und Jarosław Modzelewski, und eröffnet so einen spannenden Dialog zwischen der deutschen und polnischen Kunstgeschichte.
Zur Eröffnung des Veranstaltungsprogramms werden unter anderem der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, Schirmherr des Jubiläumsprojekts, Prof. Dr. Peter Oliver Loew, Direktor des Deutschen Polen-Instituts, sowie Dr. Anette Hüsch, Direktorin der Alten Nationalgalerie, erwartet.
Seit Juni sind der Berliner Bär und die Warschauer Seejungfrau als Symbole der Jubiläumskampagne im Berliner Stadtbild präsent und wecken Neugier auf das vielfältige Veranstaltungssprogramm. Besucher:innen der Veranstaltungen erhalten die Möglichkeit, die beliebten Projektplakate mitzunehmen und so die Botschaft „Näher als du denkst. Bliżej, niż myślisz.“ weiterzutragen.
Das Konzert markiert den Auftakt einer umfangreichen deutsch-polnischen Veranstaltungsreihe im Sommer und Herbst 2026. Unter der Federführung des Deutschen Polen-Instituts entsteht gemeinsam mit zahlreichen Partnerinstitutionen ein vielfältiges Programm aus Ausstellungen, Konzerten, Film- und Literaturveranstaltungen, Austauschreisen sowie Diskussionsforen. Das Projekt möchte die langjährige Verbundenheit Berlins und Warschaus sichtbar machen und den deutsch-polnischen Dialog mit neuen Impulsen bereichern.
Öffentlichkeitskampagne und Partnerschaften
Eine umfassende Kampagne mit Website, Plakaten, Social-Media-Aktionen und Medienpartnerschaften begleitet die Feierlichkeiten über das gesamte Jahr.
Das Projekt „Zwischen Berlin und Warschau – 35 Jahre Nachbarschaft“ wird von der LOTTO-Stiftung Berlin gefördert und basiert auf einer breiten Zusammenarbeit zivilgesellschaftlicher Institutionen, darunter:
- agitPolska Polnisch-Deutsche Initiative für Kulturkooperation e. V.
- Ambasada Polek e. V.
- Berlin Institute of Health in der Charité
- Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin e. V.
- Europäische Akademie Berlin e. V.
- Gustav Seitz Museum in Trebnitz
- SprachCafé Polnisch e. V.
Medienpartnerschaft: radioeins
Informationen und Kontakt
Das vollständige Programm finden Sie unter:
Pressematerial: https://berlinwarszawa.eu/presse/
Für Rückfragen steht das Projekt-Team zur Verfügung:
Anna Jankowska
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen, Büro Berlin
Tel. +49 (0) 30 519 993 7-28
Christof Lootze
Projektkoordination „Zwischen Berlin und Warschau – 35 Jahre Nachbarschaft“
Tel. +49 (0) 30 51 999 37-29