Worum geht es?
Am Dienstag, den 1. September 2025, versammeln sich Vertreter:innen aus Politik und Zivilgesellschaft im Zentrum Berlins, um gemeinsam an den 87. Jahrestag des deutschen Überfalls auf Polen zu erinnern. Anlässlich des 87. Jahrestags des deutschen Überfalls auf Polen laden das Deutsche Polen-Institut sowie die Stabsstelle Deutsch-Polnisches Haus bei der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas zu einer Reihe von Veranstaltungen in Berlin ein. Vertreter:innen aus Politik und Zivilgesellschaft versammeln sich im Zentrum Berlins, um gemeinsam an die Opfer der Republik Polen während des Zweiten Weltkriegs zu erinnern.
Im Mittelpunkt des diesjährigen Programms steht das Gedenken an die Opfer der Massaker von Piasnitz westlich von Danzig im Herbst 1939. Die dortigen Massenerschießungen gelten als eine der ersten systematischen Mordaktionen des nationalsozialistischen Deutschlands in Europa.
Programm
- Beginn und musikalische Einstimmung durch das Quartett des Kammerorchesters Orkiestra Kameralna Progress mit Fragmenten aus dem Werk „Nigdy więcej wojny“ („Nie wieder Krieg“, Komponist: Maciej Zakrzewski, 2020)
- Begrüßung durch Prof. Dr. Peter Oliver Loew, Direktor des Deutschen Polen-Instituts, sowie Robert Parzer, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Deutsch-Polnischen Hauses
- Reden von Vertreterinnen und Vertretern der Republik Polen, der Bundesregierung und des Berliner Senats
- Musikalisches Intermezzo des Quartetts des Kammerorchesters Progress
- Lesung von Zeitzeugenberichten über die Massenmorde im Wald von Piaśnica durch Schülerinnen und Schüler
- Kranz- und Blumenniederlegung
Versammlungsordnung
Um einen würdevollen und sicheren Ablauf für alle Beteiligten zu gewährleisten, bitten wir Sie, folgende Hinweise zu beachten:
- Ein stilles und würdevolles Andenken steht im Mittelpunkt der Gedenkversammlung.
- Bitte begegnen Sie allen Anwesenden mit Respekt und Rücksicht.
- Störungen, Provokationen, diskriminierende, beleidigende oder einschüchternde Verhaltensweisen werden nicht geduldet.
- Gefährliche Gegenstände, die den Ablauf der Versammlung stören oder die Sicherheit gefährden können, sind untersagt.
- Das Mitbringen von sperrigen, spitzen oder potentiell gefährlichen Gegenständen ist nicht gestattet.
- Das Zeigen oder Verwenden verfassungswidriger, extremistischer oder menschenverachtender Symbole, Kennzeichen oder Inhalte ist verboten.
- Das Mitführen und Zeigen von Transparenten, Bannern oder Fahnen, deren Inhalt oder Form nicht dem offiziellen Gedenkzweck dienen, ist nicht gestattet.
- Bewusste Störungen des Gedenkablaufs (insbesondere durch laute Zwischenrufe oder technisches Gerät) führen zum sofortigen Verweis vom Gelände.
- Das Befahren des Versammlungsortes mit Fahrrädern, E-Scootern oder anderen Fahrzeugen ist untersagt. Bitte nutzen Sie die Abstellmöglichkeiten außerhalb des Gedenkbereichs.
- Den Anweisungen der Versammlungsordner ist unbedingt Folge zu leisten. Bei Störungen behalten wir uns einen sofortigen Platzverweis vor.
Teilnahmebedingungen
Diese Veranstaltung steht allen offen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.







